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Krimmler Erklärung

Die Unterzeichneten appellieren an den Bund und an das Land Salzburg, die Pinzgau-Bahn ausser Streit zu stellen und langfristig ihren Erhalt zu sichern.
Dazu wird es notwendig sein, eine Reihe von Massnahmen zu setzen:

"Gleise" im Personenverkehr

  1. Nachdem ein Teil der Fahrzeuge aus den 30er-Jahren stammt, sind Investitionen in neue Fahrzeuge unabdingbar, die zu wesentlichen Fahrzeitverkürzungen und damit zu Betriebskostensenkungen führen müssen.
  2. Ein 60-Minuten-Grundtakt statt eines Bedarfsfahrplanes führt zu einer wesentlichen Fahrgaststeigerung.
  3. Eine weitergehende Abstimmung von Bahn und Bahnbus ist notwendig, wobei die Pinzgau-Bahn der Hauptverkehrsträger zwischen Zell/See und Krimml sein muß.
  4. Durch zusätzliche Haltestellen (teils bereits in Planung) und Schaffung von Nahverkehrsknoten soll es zu einem weiteren Attraktivierungssschub kommen.
  5. Die Ausarbeitung und Umsetzung eines Marketingskonzeptes für Bahn und Bus ist voranzutreiben, wobei der Verkehrsverbund dabei federführend sein soll.
  6. Durch Kooperation mit den örtlichen Tourismuseinrichtungen soll der Weg zum sanften Tourismus fortgesetzt werden.
  7. Durch ein Pinzgauer Zentralraum-Verkehrskonzept ist die Pinzgau-Bahn mit den weiterführenden ÖBB-Strecken nach Saalfelden (Normalspur) durch eine Fahrplanabstimmung zu verknüpfen (Nahverkehrsknoten).
  8. Finanzmittel des Landes sind nur für Investionen einzusetzen, die zu einer Verbesserung des Fahrplanangebotes führen.
  9. Der Bund hat auch weiterhin zur Gänze für Infrastrukturinvestitionen der Pinzgau-Bahn aufzukommen.
  10. Der Verlängerung der Pinzgau-Bahn zu den Krimmler Wasserfällen ist durch eine entsprechende Trassenfreihaltung im Flächenwidmungsplan der Gemeinde Krimml Rechnung zu tragen.

"Gleise" im Güterverkehr

  1. Die Wiederaufnahme des Güterverkehrs ist zügig voranzutreiben, wobei künftige Verkehrsdiensteverträge diesen zwingend vorschreiben müssen.
  2. Ein modernes Rollbock-System würde zur stärkeren Kostendeckung führen.
  3. Durch aktives Marketing ist für eine massive Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene zu sorgen, wobei begleitende Maßnahmen ergriffen werden müssen, wie z.B. Gewichtskontrollen bei Lkw.
  4. Eine Förderung von Anschlussgleisen und Verladeeinrichtungen durch das Land und die Gemeinden sollten den bestehenden Betrieben die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Bahn erleichtern und neuen Betrieben Anreiz für eine Betriebsansiedlung sein.
  5. Die technische Sicherung der Bahnübergänge unter Mitfinanzierung durch den Strassenbau ist für eine effiziente Betriebsabwicklung im Bahnverkehr vonnöten und erhöht die Sicherheit im Strassenverkehr.

Faktum ist, dass von der Pinzgau-Bahn wesentliche Impulse für die Region ausgehen und dadurch der Wirtschaftstandort Pinzgau eine grosse Aufwertung erfährt. Somit trägt die Pinzgau-Bahn wesentlich zum Erhalt und Ausbau des Tourismus bei und hilft damit auch die Arbeitsplätze in der Region zu sichern.


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Letzte Aktualisierung: 21.05.2007, 22:31:31